Kirchengemeinde Gedern
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Geschrieben von: NN   

Liebe Christen,

täglich feiere ich das Heilige Messopfer am Ort und zur Zeit wie im Pfarrblatt (siehe Gottesdienste) angegeben. Feiern Sie im Geiste mit. Empfangen Sie die geistliche Kommunion (=innige Bitte um Vereinigung mit Christus)

Sie konnen jederzeit beichten und sakramental kommunizieren. Anruf genügt. Sonntags sitze ich von 13-15.00 Uhr und von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Kirche zum Beichthören. Bitte kommen Sie. Ich bin kein Menschenfresser, habe keine Pest, Cholera und kein Corona-Virus.

Pflegen Sie in diesen schweren Zeiten das ganz normale katholische Leben:

Gebet (Rosenkranz, Engel des Herrn, tägliche Gebete, Andachten, Litaneien, Lieder aus dem Gotteslob, besonders, wenn Sie das Heilige Messopfer in den Medien mitfeiern, Schriftbetrachtung , geistliche Texte usw.),

Arbeiten zur Ehre Gottes,

Werke der Gottes- und Nächstenliebe,

Vertiefen Sie das Band der Freundschaft zu Christus durch ein intensiv christliches Leben.

INFORMATIONEN BITTE WEITERSAGEN

 

 

WORT ZUM SONNTAG statt einer Predigt von Pfarrer Schmitz

Vatikanstadt (kath.net/wb) Im Jahre 139 nach Christus als Mausoleum für Kaiser Hadrian vollendet, heißt das gewaltige Bauwerk heute seit Jahrhunderten Castel Sant’Angelo – Engelsburg. Es ist die sie machtvoll krönende Bronzestatue, die den Erzengel Michael zeigt, wie er eben sein gezücktes Schwert in die Scheide zurücksteckt. Papst Gregor der Große hatte im Jahre 590 jene Erscheinung des Erzengels, mit der er das Ende einer verheerenden Seuche ankündigte.

Wird er es heute wieder tun, da das Corona-Virus nicht mehr nur die Stadt Rom bedroht, sondern weltweit wütet?

Nun rätselt alle Welt über die Ursachen des Unheils. Realistische Erklärungsversuche wechseln mit Verschwörungstheorien ab – das Rätsel bleibt. Doch was sollen Spekulationen, wo es gilt, der Gefahr wirksam zu begegnen? – mag man fragen. Hier jedoch geht es eigentlich um mehr als um Gesundheit und um Medizin. Es gilt vielmehr, den Vorhang wegzuschieben und den Blick auf die Hintergründe des gegenwärtigen Geschehens zu richten. Aber nicht nur Ursachenforschung, sondern Lagebeurteilung und -bewältigung sind Gebot der Stunde. Dabei kann, ja darf es nicht nur um Medizin und Politik gehen, sondern, wie gesagt, um Hintergründe. Und diese sind theologisch-spiritueller Art.

Wenn dem so ist, dann ist zunächst zu fragen, wie die Kirche – Hirten und Gläubige – sich dieser Bedrohung stellen. Es ist ein dissonantes Konzert von Antworten auf diese Frage. Die offenbare Ratlosigkeit ist deswegen so groß, weil ein wirklich vergleichbarer Präzedenzfall ziemlich genau hundert Jahre zurückliegt. Die große Grippeepidemie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hat bis 1920 mehr als 25 Millionen Menschenleben gefordert.

Nun hat auch das Corona-Virus weltweite Verbreitung gefunden. Eine Situation, der sich auch Papst, Bischöfe, Priester und Gläubige stellen müssen. Sie sind aber nicht zuerst zu Hilfsmaßnahmen, sondern vor allem zu einer theologisch-spirituellen Standortbestimmung herausgefordert. Da nun ist es bestürzend zu sehen, wie rat- und hilflos die Hirten der Kirche dieser Lage gegenüberstehen.

Die Unterschiede, ja Widersprüche in kirchlichen Verlautbarungen und Maßnahmen sind beredter Ausdruck der Überforderung. Die eine Diözese verbietet alle öffentlichen Gottesdienste, anderswo gilt das Gegenteil. Hier verbietet man Mund- bzw. Handkommunion wie auch den Friedensgruß, dort werden Weihwasserbecken geleert. Die bischöflichen Anweisungen widersprechen einander und offenbaren zugleich die eher gläubige oder eher weltliche Geisteshaltung der Hirten. Kaum verständlich sind auch mehrfache einander widersprechende Anweisungen für das Bistum Rom, wo die Rechte anscheinend nicht wusste, was die Linke tat.

Es gilt nun, zwischen rein säkularem Pragmatismus und naiver Gläubigkeit, beide Extreme recht gewichtend, die rechte Mitte zu finden.

Erstaunlich ist es und beeindruckend, was gläubige pastorale Phantasie für Wege findet, mit der Ausnahmesituation umzugehen. Da zeigt auch die moderne Kommunikationstechnik positive Seiten, wenn eine Familie mit dem Gotteslob in der Hand um einen Fernsehapparat versammelt einen übertragenen Gottesdienst mitfeiert. Dort wiederum werden lokale Rundfunk- und Fernsehsender für die Übertragung von Messfeiern gewonnen.

Es mehren sich die Nachrichten über einfallsreiche Initiativen einzelner Priester, die Gläubigen in situationsgerechten Formen an der Liturgie der Kirche Anteil nehmen zu lassen bzw. die Sakramente zu spenden. Inzwischen haben auch Gottesdienst-Kongregation und Apostolische Pönitentiarie mit den hier nicht darzustellenden Maßnahmen reagiert (kath.net hat berichtet).

Kurzum, diese besondere Gefahrenlage hat in der Tat auch manch positive Folge, hat im Glauben wurzelnde Kreativität entbunden. Auf einmal wird im Ausfall des Normalen, Alltäglichen dessen Besonderheit wiedererkannt. Solange Kirchen offen, Gottesdienste selbstverständlich, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen zeitgerecht und wunschgemäß vollzogen und als alltäglich empfunden wurden, wurde all dies in seiner wirklichen Bedeutung eher verkannt. Nun aber ist auf einmal nichts mehr selbstverständlich, und manch einer mag jetzt darüber nachzudenken beginnen.

Da wird nun auch die uralte, immer wieder bedrängende Frage laut, wie denn ein gütiger, allmächtiger Gott solches Unheil zulassen könne. Auch die düstere Vorstellung eines aus dem Dunkel heraus zuschlagenden blinden Schicksals taucht wieder auf. Natürlich auch das Bild des strafenden Richters. Ob nicht das Corona-Virus wie einst Attila die Geißeln Gottes sind, mit denen er sein Strafgerichte vollstreckt? So fragen viele. Ist es aber in Wahrheit nicht vielmehr der Mensch, der sich selbst bestraft?

In der Tat: Gottes Gebote sind doch nicht Fesseln für seine Geschöpfe! Sie sind in Wahrheit Zäune, gesetzt, um die Grundlagen menschlichen Lebens schützend zu umhegen! Ehe, Familie, Eigentum, Wahrheit und Leben – sind es nicht jene Güter, ohne die menschliches Leben, menschliche Gemeinschaft nicht gedeihen? Reißen wir aber dennoch die schützenden Zäune der Zehn Gebote um diese vitalen Güter im Namen unserer Freiheit nieder – was ist das dann anderes als Selbstdestruktion der Person, der Gemeinschaft?

So ist es doch wahrlich nicht Gott, es ist der sich autonom gebärdende Mensch, der sich selbst bestraft, wenn dann das Übel über ihn hereinbricht. Alles Übel dieser Welt ist die giftig-bittere Frucht von Adams und eines jeden seiner Nachkommen Sünde, nicht aber Strafe eines beleidigt zürnenden Gottes.

Mit dieser Einsicht ist schon der Weg zur Heilung erkannt. Wenn Sünde die Wurzel allen Unheils ist, dann sind es Umkehr, Buße und Vergebung, die Rettung bringen. Und wiederum umgekehrt: ernten wir mit dieser Coronaseuche nicht die Folgen des jahrzehntelangen Vergessens, Verdrängens der Realität von Sünde und Vergebung in Theologie und Predigt in dieser Epoche? Hatten sich noch in den Sechziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts vor Ostern, vor den Herz-Jesu-Freitagen vor den Beichtstühlen Schlangen gebildet, so herrscht da seit Langem gähnende Leere.

Es war beflissenen, von modischer Psychologie inspirierten Moraltheologen gelungen, samt ihren gedankenlosen Nachbetern zusammen mit manch ungesunden Skrupeln auch das Bewusstsein von Versuchbarkeit und Sünde auszutreiben. So galt die Beichte bald eher noch als Relikt aus vorkonziliaren Zeiten. Ein heutiger „mündiger Christ“ bedurfte dessen nicht mehr. Die Folgen waren und sind noch eindeutig. So eindeutig, dass das Programm des „Deutschen Synodalen Weges“ von all dem mit keiner Silbe spricht. Wie viele Priester gibt es, die selbst seit Jahren nicht mehr gebeichtet haben!

Nun also zeigen in der die Welt bedrohenden Pandemie die Sünde und der Böse ihre erschreckende Gorgonenfratze – und bei ihrem Anblick erschrickt die Welt. In Schockstarre verfallen sollte sie nicht. Wenigstens die Christen sollten endlich wieder bedenken, dass alles Unheil in der Schöpfung dadurch entfesselt worden ist, dass das Geschöpf Mensch sich gegen seinen Schöpfer erhob, und dass wiederum Heil geschieht, wenn er zu ihm zurückkehrt.

Um den Menschen zurückzuholen, ist Gott selbst in Jesus Christus Mensch geworden. Ihm die Türen zur Welt, zu uns selbst zu öffnen, wäre die Rettung. Natürlich sind in der Notsituation der Corona-Seuche Medizin und Politik zur Mobilisierung ihrer Möglichkeiten aufgerufen. Natürlich muss die Gesellschaft insgesamt die Notwendigkeit erkennen, dem Egoismus des Individuums um des Gemeinwohls willen Zügel anzulegen.


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August Jakob Schmitz, Pfr., Mühlstr. 30, 63688 Gedern
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GELOBT SEI JESUS CHRISTUS

Wir heißen Sie herzlich willkommen in unseren Kirchengemeinden, und laden Sie ein zur Mitfeier der Gottesdienste an den Sonn-und Feiertagen sowie an den Werktagen. Auch Ihre Teilnahme an den übrigen Veranstaltungen der Kirchengemeinden und Ihre (meist) ehrenamtliche Mitarbeit ist sehr erwünscht.

Alles zur größeren Ehre Gottes.

Die Pfarrkuratien liegen in Oberhessen. Entstanden sind sie 1946 durch die Ansiedlung katholischer Heimatvertriebener aus dem Sudetenland. Sie gehören zum Pfarreienverbund Schotten/Gedern/Wenings, zum Dekanat Wetterau-Ost (Dekan: Wolfram Schmidt, Büdingen, Einführung am 13.01.2011) und zur Diözese Mainz ( Bischof: Prof. Dr. Peter Kohlgraf).

Unsere Kirchen:

  • St. Petrus
    Mühlstr. 30
    63688 Gedern

  • Maria Königin des Friedens
    Amthofstr. 5
    63688 Wenings

  • St. Barbara
    Höhenstr. 1
    63697 Hirzenhain

Pfarrbüro:

St. Petrus Gedern
Maria Königing des Friedens, Wenings
St. Barbara, Hirzenhain

Mühlstr. 30
63688 Gedern

Tel. 06045 - 7137
Mobilfunk (Pfarrer) 015 77 64 78 731
Fax 06045 - 8193
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Konto der Pfarramtskasse St. Petrus Gedern:

Konto 402 54 31 BLZ 506 616 39, VR Bank Main Kinzig-Büdingen

IBAN: DE40 5066 1639 0004 0254 31

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Suchen Sie bitte im Pfarreifinder:
http://www.bistummainz.de/bistum/menschen/gemeinden/Pfarreifinder

Zur Pfarrkuratie Gedern gehören:

Gedern, Ober-Seemen, Mittel-Seemen, Steinberg, Glashütten, Hirzenhain, Merkenfritz, Usenborn, Burkhards, Kaulstoß und Sichenhausen.

Zur Pfarrkuratie Wenings gehören:

Wenings, Nieder-Seemen, Böß-Gesäß, Illnhausen, Michelau, Rinderbügen, Bindsachsen, Burgbracht, Hitzkirchen, Kefenrod, und Gelnhaar.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. März 2020 um 15:40 Uhr